Raucherentwöhnung

Viele Raucher wünschen sich, mit der schädlichen Sucht aufzuhören. Wer es schafft, tut seinem Körper von der ersten Minute an nur Gutes. Doch oft fällt es schwer den Rauchverzicht langfristig durchzuhalten. Nach einem erfolgreichen Anfang liegt die eigentliche Herausforderung darin, auch konsequent Nichtraucher zu bleiben.

Aber mit professioneller Hilfe und einer klaren Entscheidung kann es nicht nur machbar, sondern durchaus angenehm sein, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. Während der Entwöhnungsphase sind der eigene Wille und die richtige Motivation entscheidend. Hinzu kommen bewährte Methoden und Strategien zur Vorbeugung gegen Rückfälle.

Manchen Rauchern hilft es, den Tabakkonsum zu reduzieren und langsam aufzuhören. Dies verführt jedoch oft zum Selbstbetrug und hält die psychische Abhängigkeit länger aufrecht, so dass sich allmählich wieder mehr Zigaretten in den Alltag einschleichen. Die meisten haben daher mehr Erfolg mit der sogenannten Schlusspunkt-Methode, bei der sie vom einen auf den anderen Tag aufhören.

Gesundheitliche Folgen des Rauchens

Rauchen ist der mit Abstand wichtigste Risikofaktor für einige ernsthafte Krankheiten und verkürzt das Leben laut Statistiken um durchschnittlich zehn Jahre. Die Hälfte der tabakbedingten Todesfälle tritt laut Deutschem Krebsforschungszentrum bereits im mittleren Alter zwischen 35 und 69 Jahren ein. Nur 58 Prozent der Raucher erreichen das 70. Lebensjahr, und nur 26 Prozent werden 80 Jahre oder älter.

Nikotin greift fast jedes Organ im Körper an, besonders die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem. Aber auch die Psyche und das Gehirn werden von Zigaretten geschädigt. Studien haben belegt, dass Raucher ein signifikant höheres Risiko für Depressionen, Angststörungen und Demenz-Erkrankungen haben.

Die fachärztliche Raucherentwöhnung in meiner Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie in Willich

Die meisten Raucher versuchen zunächst alleine und mit reiner Willenskraft von der Zigarette loszukommen. Ohne qualifizierte Unterstützung und begleitende Maßnahmen ist die Erfolgsquote jedoch sehr gering. Aufgrund dessen biete ich als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie eine individuell abgestimmte Raucherentwöhnung für Privatpatienten und Selbstzahler an.

Dabei kommen verschiedene erfolgsorientierte Methoden zum Einsatz. Am sinnvollsten ist das Zusammenwirken mehrerer therapeutischer Komponenten, welche eine wirkungsvolle Gesamtstrategie ermöglichen.

Einzeltherapie

Vielen Rauchern fällt es in bestimmten Situationen besonders schwer, nicht zur Zigarette zu greifen – sei es der morgendliche Kaffee, die Mittagspause, oder die erste Zigarette nach Feierabend. Um von diesen Verhaltensritualen loszukommen, werden wir in der Therapie die für Sie verantwortlichen Schlüsselreize ausfindig machen und durch rauchfreie Verhaltensalternativen ersetzen.

Ziel ist es, die Einstellung zu der jeweiligen Situation zu ändern, das häufig tiefsitzende Rauchverhalten bewusst zu verlernen, und Rückfällen vorzubeugen.

Gruppentherapie

Neben einer individuell strukturierten Einzeltherapie erreichen therapeutische Gruppentherapien auch eine sehr hohe Erfolgsquote. Die Gruppe bietet Rückhalt, Motivation und Unterstützung, mit dem Rauchen aufzuhören. Außerdem erzeugt die Gruppendynamik einen subtilen sozialen Druck, auch wirklich durchzuhalten. Gemeinsam kann es tatsächlich Freude machen, mit dem Rauchen aufzuhören!

Akupunktur

Diverse Studien belegen, dass die Akupunktur am Ohr erfolgreich bei der Therapie von Suchterkrankungen eingesetzt werden kann. Anhand meiner fachärztlichen Ausbildung sowie langjährigen Erfahrungen konnte ich mit dieser Methode schon vielen Patienten helfen, von ihrer Nikotinsucht los zu kommen.

Mit Hilfe der Akupunktur lassen innere Unruhe, Nervosität und Anspannung nach. Dabei wird das Verlangen nach Zigaretten gedämpft und Entzugserscheinungen werden gemildert.

Hypnose

Unter Hypnose verstehen wir den Zustand einer tiefgehenden geistigen Entspannung. Während Abwehrmechanismen im Wachzustand dafür sorgen, dass bestimmte unbewusste Anteile gedanklich nicht erreichbar sind, kann die Hypnose Zugang zum Unbewussten ermöglichen.

Da unsere Gedanken und Gewohnheiten durch das dominierende Unterbewusstsein gesteuert sind, fällt es uns im alltäglichen Leben so schwer, festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster zu ändern, trotz aller Logik und Willenskraft. Deswegen ist die Hypnosetherapie für viele angehende Nichtraucher eine erfolgversprechende und zudem angenehme Methode, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören.

Nikotinersatz und Medikamente aus der Apotheke

Nikotinhaltige Präparate in Form von Kaugummis, Pflastern oder Lutschtabletten können dem angehenden Nichtraucher die Entwöhnung erleichtern, indem sie Nikotin abgeben und damit die Entzugserscheinungen mildern. Neben den nicht verschreibungspflichtigen Präparaten aus der Apotheke gibt es auch rezeptpflichtige Medikamente in Tablettenform, welche die Entzugssymptome lindern und den Abstinenz-Erfolg erhöhen können.

Welche Methoden am wirkungsvollsten sind, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Deswegen helfe ich Ihnen gerne mit einer für Sie individuell angepassten und fachärztlichen Therapie weiter, wenn Sie den positiven Entschluss gefasst haben, endgültig mit dem Rauchen aufzuhören.

Bitte beachten Sie dabei, dass die Raucherentwöhnungstherapie in meiner Praxis ausschließlich für Selbstzahler, und einigen Fällen für Privatversicherte, angeboten werden kann.

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